Bienen als „Arbeitgeber“

84 zukünftige Imker und Imkerinnen aus Kafountine und den umliegenden Gemeinden haben mit der Ausbildung begonnen!

Das Holz für die Bienenhäuser wird geliefert und muss zurechtgeschnitten werden. Die Kinder helfen gerne mit und freuen sich über ein Mittagessen. Der Unterricht ist sehr intensiv und wird von Nouha Diatta geleitet. Er legt großen Wert darauf, dass die Arbeit richtig und genau gelernt wird. Sauberes Arbeiten ist sehr wichtig für den späteren Erfolg. Mit viel Liebe fertigen die jungen Frauen und Männer ihre Bienenhäuser in den herrlichsten Blumenfarben – die schönsten Bienenhäuser weit und breit! Eine gute Voraussetzung für das Gelingen der Ausbildung, mit dem Ziel, ein guter Imker oder eine gute Imkerin zu werden. Wir freuen uns unglaublich über die tollen Fortschritte und darüber, dass Frauen wie Männer mit solcher Begeisterung bei der Arbeit sind.

 

1500 Rahmen müssen für die 300 fertigen Bienenhäuser noch gebaut werden. Das ist Millimeterarbeit und erfordert genaues und geduldiges Arbeiten. Gut, dass die lange Regenzeit vorbei ist und die Imker-Lehrwerkstätten im Freien stattfinden können.

 

 

Die 300 Bienenhäuser werden vorbereitet, um sie in Kafountine, den umliegenden Gemeinden und auf den Inseln auf Bäumen zu verteilen. Die Bienen brauchen viel zu trinken, deshalb werden in der Nähe der Bienenhäuser Wasserquellen aufgestellt und auch in die Häuser wird Wasser gesprüht. Die Bienen haben so bequemen Zugang zu Wasser und sind deshalb ausgeglichener und nicht aggressiv. Wöchentlich wird das Geschehen kontrolliert. Bis Bienen in die Häuser einziehen, kann es ein paar Tage oder aber auch ein paar Wochen dauern. Unsere farbenfrohen Häuser fanden jedoch bei den Bienen so großen Anklang, dass die ersten Bienenvölker bereits unmittelbar nach der Fertigstellung, noch im Lagerraum, Einzug hielten. Ein gutes Omen!

DANKE Nouha Diatta – und DANKE dem entwicklungspolitischen Beirat, dass Sie unsere Projekte immer wieder unterstützen!

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